Käse wie früher!
Wenn im Frühsommer Mensch und Tier auf die Alp ziehen, beginnt in Vorarlberg eine ganz besondere Zeit. Rund 100 Tage verbringen Sennerinnen und Senner mit ihren Familien hoch oben in den Bergen und verarbeiten frische Heumilch direkt vor Ort auf bis zu 1.700 Metern zu traditionellem Alma Vorarlberger Alpkäse g.U.. Die feinen Unterschiede jeder Alp – von den Wiesen über die Rohmilch bis zum Sennen im Kupferkessel auf offenem Feuer – lassen wahre Unikate reifen.
Die Alpen sind oft klein strukturiert, manche stellen nur einen einzigen Käselaib pro Tag her. Genau diese Ursprünglichkeit macht den besonderen Charakter des Alpkäses aus. Die frische Alpenluft, kräuterreiche Wiesen, die Rohmilch und die Handschrift der Sennerinnen und Senner verleihen jeder Alp ihren eigenen Geschmack und lassen echte Unikate entstehen.
Nur ein Laib Alpkäse wird auf der Alpe Geißtobel von Hand hergestellt.
Nur Käse, der direkt auf der Alp hergestellt wird, darf auch Alpkäse heißen. Rund 50 Vorarlberger Sennalpen (Alpsennereien) stellen in mühevoller Handarbeit für Alma diese besondere Spezialität her – ausschließlich während der Sommermonate und daher nur in begrenzter Menge verfügbar.
Die Alpwirtschaft ist Teil der traditionellen Dreistufen-Landwirtschaft, die Vorarlbergs Kulturlandschaft seit Jahrhunderten prägt. Dieses nachhaltige Zusammenspiel von Tal, Vorsäß und Alp ermöglicht die natürliche Fütterung der Tiere mit frischem Gras und bestem Heu und wurde als immaterielles UNESCO-Kulturerbe anerkannt.
So entsteht ein Käse, der nicht nur nach den Alpen schmeckt, sondern auch ein Stück gelebter Vorarlberger Kultur in sich trägt.
Alpkäse ist echte Handarbeit.