Älplerabend

Beim traditionellen Älplerabend haben die Vorarlberger Senner wertvolle Tipps erhalten, wie sie den von ihnen meisterlich hergestellten Käse auch meisterlich präsentieren können. Damit sollte einem guten Start in den 100tägigen Alpsommer nichts mehr im Wege stehen.

Profi-Tipps, quasi vom Käsekenner für den Senner, erhielten die Älper beim gestrigen Älplerabend im Rathaussaal in Andelsbuch. Auf Einladung der Familie Rupp verriet Diplom-Käsesommelier Michael Bode von der Käse Ecke Lindau den Sennern von ausgezeichnetem Vorarlberger Alpkäse, wie sie ihr meisterlich hergestelltes Produkt auch meisterlich präsentieren können.

Besonderen Wert legte Bode dabei auf die Einzigartigkeit des Produkts: Alpkäse wird ausschließlich während des etwa 100 Tage dauernden Alpsommers und nur direkt auf der Alp hergestellt. So hat jede Alp ihren charakteristischen Käse, der – beginnend mit der Zusammensetzung des Futters (nämlich Gras mit bis zu 50 verschiedenen Kräutern) über die Herstellung bis hin zur Reifung – mit keinem anderen identisch ist. „Sie stellen ein wertvolles Naturprodukt auf traditionelle Art her. Darauf können sie stolz sein und das dürfen sie auch zeigen“, so Bode in Richtung der Älpler.

Zahlreiche Gäste – unter ihnen Agrarlandesrat Erich Schwärzler, Landtagsabgeordneter Josef Türtscher, Christoph Freuis (Alpwirtschaftsverein) und Bundesbäuerin Andrea Schwarzmann – feierten mit den Älplern, der Familie Rupp und dem Team der Privatkäserei. Für die musikalische Untermalung sorgten die „Fink Buabn“.

Die Anwesenden haben den Abend sichtlich genossen. Für die meisten geht es in Kürze steil nach oben und es warten einige Monate Arbeit ohne Ruhetag und in relativer Abgeschiedenheit. Allen einen schönen, produktiven und unfallfreien Alpsommer!

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